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Ernährungstrends schneller erkennen

Welche Trends sind relevant? Wohin bewegt sich der Markt? Ist der eingeschlagene Weg richtig? Diese Fragen sind nicht neu, stellen sich aber für Unternehmen der Ernährungs-wirtschaft immer wieder. Und auch Antworten gibt es reichlich: in Form von Studien, Berichten und Veranstaltungen. Vor allem mittelständische Unternehmen werden von dieser Informationsflut häufig regelrecht überrollt. Hier setzt der von einem europäischen Zusammenschluss aus 12 Ernährungsnetzwerken entwickelte baltfood TrendWiki an.

Als offene, webbasierte Plattform gestaltet, richtet sich der baltfood TrendWiki an alle, die daran interessiert sind, die neuesten Veränderungen in der Ernährungswirtschaft zu verfolgen, Ernährungstrends nachzuhalten und zu analysieren. Aber auch Personen, die sich mit dem Lebensmittelmarkt oder der Ernährungsforschung befassen, finden hier breit gefächerte Informationen. So können baltfood TrendWiki Anwender aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen stammen, von der Forschung- und Entwicklung über das Marketing bis hin zu artverwandten Organisationen, Verbänden und Behörden.

 

Die Informationen des baltfood TrendWiki werden in fünf verbundenen Datenbanken vorgehalten, die folgende Informationen enthalten:

  • „Signals" (kleine Informations"happen)" - zum Beispiel Zeitungsartikel oder Beobachtungen auf einer Messe - die mit einem Trend in Verbindung gebracht werden können.
  • „Trends" sind zum Beispiel Light Produkte und Slow Food. Diese wiederum können mit einem oder mehreren Megatrends in Verbindung gebracht werden.
  • „Megatrends" werden aus Signalen und Trends zusammengefasst. Der baltfood TrendWiki berücksichtigt derzeit drei Megatrends: Ernährung und Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit sowie Ernährung als Selbstdarstellung.
  • „Drivers" sind globale Entwicklungen, die die Lebensumstände der Konsumenten und damit die Ernährungswirtschaft beeinflussen. Dies sind die Treiber des Trends – zum Beispiel Klimaveränderung.
  • „Products" sind interessante, manchmal ungewöhnliche Produktbeispiele, die Trends aufgreifen – wie zum Beispiel der Cheeseburger in Dosen.

Das Programme arbeitet auf „wiki" Basis. Die Anwender haben die Möglichkeit, ihre inhaltlichen Beiträge einzustellen und sind hierfür auch selbst verantwortlich. Durch das permanente Einstellen neuer Signale bleibt das System lebendig und aktuell. Die Inhalte der Signale können diskutiert und analysiert und im weiteren Verlauf zu Trends verarbeitet werden, die potenzielle zukünftige Szenarien darstellen. Produktbeispiele geben dem Benutzer eine Idee darüber, welche marktfähigen Produkte entwickelt wurden, um auf Trends zu reagieren.

 

Die Vorteile des baltfood TrendWiki liegen dabei auf der Hand:

  • Zeiteinsparung durch dessen Benutzung.
  • Neuste Informationen aus der Ernährungswirtschaft sind an einem Ort gebündelt.
  • Eine große Menge kategorisierte Informationen, die der Nutzer weitervearbeiten kann, als auch bereits verarbeitete Daten in Form von Trends und Megatrends.
  • Die Möglichkeit, Meinungen und Sichtweisen anderer Kollegen kennenzulernen und sich gemeinsam auszutauschen.

Damit bietet der baltfood TrendWiki die einmalige Gelegenheit, mit der Flut an Informationen über Trends in der Ernährungswirtschaft effizient und schnell umzugehen.

 

+ + + Service + + +

baltfood ist ein internationales Projekt mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Lebensmittelindustrie in der Ostseeregion zu stärken. Unter Federführung der Wirtschaftsförderung Lübeck haben sich 12 Partner aus sechs Ländern des gesamten Ostseeraums für das baltfood Projekt zusammengeschlossen. Das zunächst einmal auf drei Jahre angelegte Projekt wird im Rahmen des europäischen Förderprogramms Interreg IV B mit einer Summe von 1,8 Mio. Euro gefördert.